Fülle
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Von Fülle und weshalb unzählige Menschen sie noch nicht erleben

In diesem Beitrag möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt: die Fülle. 

Ich möchte mit dir darüber sprechen, weshalb viele Menschen diese noch nicht erlebt haben:

Viele Menschen versuchen nämlich, die Fülle im Außen zu erreichen.

Auf der anderen Seite fühlen sie sich im Inneren komplett leer. Sie sind stetig auf der Flucht, haben Angst. Sie haben Angst, zu verlieren. Angst, etwas nicht zu schaffen.

Und dadurch ergibt sich auch das berühmte Hamsterrad, in dem sie gefangen sind. Sie glauben, sie müssten immer mehr erreichen, mehr erschaffen und vor allem mehr tun.

Durch diese stetige Unruhe sind sie im Kampf, im Unfrieden mit sich und dem Außen.

Sie versuchen, die Fülle im Außen zu erschaffen, weil ihr Verstand ihnen weißmacht: “Wenn du all das im Außen hast, dann ist alles gut. Wenn du Geld hast, dann ist alles gut. Wenn du materiellen Reichtum besitzt, dann ist alles gut.”

Aber in Wahrheit ist gar nichts gut. In Wahrheit ist innen drin alles leer. In Wahrheit sind sie stetig im Schmerz mit sich und dem Leben.

Sie versuchen, alles zu kontrollieren, alles festzuhalten. Nur nicht aus der Bahn zu geraten. Oder aber sie versuchen, in eine Bahn zu kommen, in der sie glauben, dass es endlich so weit ist, dass sie die Fülle leben können werden.

Das Verrückte ist, dass man dabei Menschen beobachtet, die nichts haben, und auch Menschen, die sehr, sehr viel haben. Trotzdem sind bei beiden Arten von Menschen die Symptome gleich:

Beide haben Unruhen, inneren Unfrieden und sind nicht wirklich in Frieden mit sich, mit Geld, mit der Welt, mit Materie.

Es ist wie eine Ur-Angst, die sie spüren. Angst, zu verlieren oder nicht genug zu haben.

Und wenn man bei diesen Menschen ganz tief hineinschaut, dann sieht man: Fülle ist ganz eng verknüpft mit Geld. Der Verstand des Menschen verknüpft sie immer mit Geld.

Oder aber, im nächsten Schritt, sieht der Verstand: Fülle ist auch an anderer Stelle. Zum Beispiel draußen in der Natur oder im Obst oder einfach überall. “Da ist Fülle, schau doch nur hin, da ist sie.”

Jedoch ist das “Fülle tun”, und nicht “Fülle wirklich sein und spüren”.

Denn immer noch ist es so: “Ich muss aktiv Gedanken aufwenden, ich muss etwas aktiv anschauen, um zu erkennen, dass da Fülle ist.”

Füllebewusst sein ist etwas völlig anderes. Da fällt all das weg.

Füllebewusst sein ist das Spüren von Fülle durch und durch. Und dafür musst du keine Zeit mehr aufwenden.

In der Fülle zu sein heißt auch, tiefstes Vertrauen zu sich und dem Leben zu haben. Tiefstes Vertrauen, dass immer alles da ist. Und dieses tiefe Vertrauen – da, wo alles in die Einheit geht und sich alle Zweifel auflösen – das ist genau der Punkt, wo sich alles in die Einheit verschmilzt.

Und genau das ist das höchste reine Bewusstsein.

Im reinen Bewusstsein sind Mangel und Fülle verschmolzen. Das eine ist im anderen. Und auf keinem von beiden liegt eine Bewertung.

Der Mangel “ist”, und die Fülle “ist”.

Wobei im reinen Bewusstsein die Fülle vorrangig ist. Und dadurch erlebst du es. Es geschieht dann einfach im Außen.

Das ist der Zustand, in dem du nicht mehr visualisieren musst, wo du nicht mehr manifestieren musst. Wo es all das nicht mehr braucht, weil es ganz natürlich einfach durch dich geschieht.

Weil du Fülle bist, erlebst du sie. Das ist der Punkt, an dem du nichts mehr brauchst und alles haben kannst.

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